Von Busyness zum Business

SchreibtischArbeit ist für Menschen ein sinnstiftendes Element in ihrem Leben. Jedenfalls könnte sie das sein. Für viele Menschen ist sie aber eher Beschäftigungstherapie. Die ist weder sinnstiftend noch wertschöpfend und vielfach ein Symptom von Prokrastination. 

Die längste Zeit während der Entwicklung der menschlichen Zivilisation verbrachte der Homo sapiens hauptsächlich mit Tätigkeiten, die unmittelbar dem Überleben dienten: Jagen, Früchte sammeln, Feinde vertreiben, Äcker bestellen, ernten. Und das ist noch gar nicht so lange her. Auch im Industriezeitalter „Von Busyness zum Business“ weiterlesen

Karriere: Macht Erfolg glücklich?

Immer wieder mal bekomme ich Anfragen nach Karrierecoaching. Es wird dann von mir ein Turbo-Tuning erwartet, um den Klienten auf Erfolgskurs zu trimmen. Dahinter steckt die Frage, mit welchen speziellen Skills und wohlmöglich auch Taktiken sich die Karriere am besten boosten lässt. Und dazu soll ich die richtigen Antworten liefern. Doch wer Erfolg haben will, der sollte sich zunächst einmal selbst einige wichtige Fragen stellen. „Karriere: Macht Erfolg glücklich?“ weiterlesen

Selbstmanagement Das iMonster besiegen

 MaskeSonntagmorgen. Die Zugfahrt nach Frankfurt dauert noch ein paar Stunden. Ich lese gerade einen Beitrag von Christian Schüle in der ZEIT über Selbstfindung: „Wie bin ich wirklich?“ Es geht um Glück, Erfolg, den Zwang zur  Individualität. Den Beitrag selbst und meine Gedanken dazu möchte ich gern mit Ihnen teilen.

Immer wieder mal bekomme ich Anfragen zum Karrierecoaching. Im Vorgespräch entfalten die Klienten dann oft ihre Erwartung, ein maßgeschneidertes Karrierekonzept für sich zu entwerfen. Spätestens bei meiner Frage „wozu?“ kommen meine Klienten dann aber ins Straucheln. Karriere, Erfolg und Glück werden als „Selbstmanagement Das iMonster besiegen“ weiterlesen

Buchtipp: Was wirklich zählt.

Als ich den Buchtitel  las, dachte ich zunächst, hier würde jetzt Top-Managern der wahre Sinn des Lebens erklärt. Aber schon der Untertitel verrät, dass die Autorin genau das nicht tut. Aussteigen, Philanthropie  und Samariter-Dasein kommt für Gudrun Happich nicht in Frage. Nein, sie schildert anhand von vier Karrieren, wie Führungskräfte aus einem Stuck State herauskommen, wie sie eigene Werte und Motivationen erkennen und neue Visionen schmieden. „Buchtipp: Was wirklich zählt.“ weiterlesen

Ist die Suche nach dem Sinn eigentlich Unsinn?

DenkenMan sagt vor allem Männern so um das vierzigste Lebensjahr nach, dass sie anfällig für eine Sinnkrise seien. Man nennt das Midlife-Crisis. Meine Erfahrung im Coaching ist, dass das kein Problem von Männern und keines von Lebensphasen ist, sondern mehr und mehr eine ganze Generation erfasst. Oder positiv formuliert: Die Sinnsucher sind voll im Trend. Doch nun kommen die Zweifler und fragen: Macht die Suche nach dem Sinn überhaupt Sinn?

„Ist die Suche nach dem Sinn eigentlich Unsinn?“ weiterlesen

Buchtipp: Das innere Spiel. Wie Entscheidung und Veränderung spielerisch gelingen.

Das innere Spiel„Verändere dich! Wage es!“ Wenn Sie an einer Weggabelung stehen und sich zwischen mehreren Richtungen entscheiden müssen oder wenn Sie das Gefühl haben, dass es so einfach nicht mehr weitergeht, dann ist die Luft schwanger vom Geruch des Change. Dann sehen Sie vielleicht verschiedene Szenarien vor Augen oder aber es läuft ein verwirrender Film vor Ihnen  ab. Oder innere und äußere Stimmen erheben sich, führen einen Dialog, bisweilen streiten sie sich sogar. Oft nicht einfach, jetzt eine gute Entscheidung zu treffen. Kurt Völkl und Heinz Peter Wallner greifen dieses Thema in ihrem neuen Buch auf und weisen Wege auf, wie Sie zu besseren Entscheidungen im Change kommen. „Buchtipp: Das innere Spiel. Wie Entscheidung und Veränderung spielerisch gelingen.“ weiterlesen

„Alles wird gut.“ Vom Sinn des Optimismus

Sind Sie ein Optimist? Dann sind Sie ab von der Realität, denn Studien zeigen: Optimisten schätzen Chancen meist als höher und Risiken als niedriger ein, als sie tatsächlich sind. Allerdings sind sie in guter Gesellschaft, denn die meisten Menschen sind Optimisten. Und sie sind nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher als andere. Wie kann das sein? „„Alles wird gut.“ Vom Sinn des Optimismus“ weiterlesen

Die Kraft des negativen Denkens

The Power of Negative Thinking
(Quelle: Wall Street Journal, December 7, 2012, 7:26 p.m. ET)

Weihnachtszeit, Zeit der Freude und der Besinnlichkeit, christliche Nächstenliebe allüberall. Ist es nicht so? Um mich herum erlebe ich leider oft genau das Gegenteil: Hektik, Jahresschlusspanik und der Run auf die Geschenke. Aber dann der gute Vorsatz: Im nächsten Jahr wird alles besser. Immer positiv denken. Und nun das: Das Wall Street Journal setzt jetzt auf die Kraft des negativen Denkens.

Die amerikanische Lebensweise zeichnet sich durch einen tiefgreifenden Kulturoptimismus aus. Bisher. „Yes, we can make it!“ Dies hat auch auf Europa abgefärbt. Und das tut speziell uns Deutschen, einem Volk von Bedenkenträgern auch ganz gut, finde ich. Was aber, wenn Menschen reale Zukunftssorgen haben, „Die Kraft des negativen Denkens“ weiterlesen

Selbstmarketing-Workshop: Einfach gut rüberkommen (25. Oktober 2012)

Wer andere überzeugen will, muss auch überzeugend auftreten. Selbstmarketing ist Marketing in eigener Sache, sei es für eine Bewerbung, ein Verkaufsgespräch oder für eine Führungsaufgabe. Dabei geht es aber nicht darum, den scheinbaren Erwartungen Anderer gerecht zu werden, sondern darum, das eigene Profil zu erkennen, zu schärfen und weiterzuentwickeln. „Selbstmarketing-Workshop: Einfach gut rüberkommen (25. Oktober 2012)“ weiterlesen