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	<title>mind steps - business coaching und training</title>
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		<title>Altern als Potential</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 23:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den westlichen Industriegesellschaften entstammt die Vorstellung des Alterns größtenteils noch den Denkweisen des 19. und 20. Jahrhunderts. So wie Maschinen eine begrenzte Laufzeit haben, sinkt der gefühlte gesellschaftliche Nutzen von Menschen im Alter rapide ab. Dann ist allenfalls Omas &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/05/14/altern-als-potential/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ksmagazin.de/magazin/aktuelles-heft/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://www.ksmagazin.de/typo3temp/pics/a81489a524.jpg" alt="" width="200" height="282" /></a>In den westlichen Industriegesellschaften entstammt die Vorstellung des Alterns größtenteils noch den Denkweisen des 19. und 20. Jahrhunderts. So wie Maschinen eine begrenzte Laufzeit haben, sinkt der gefühlte gesellschaftliche Nutzen von Menschen im Alter rapide ab. Dann ist allenfalls Omas Jungenstilklavier noch von Wert. In einem Beitrag für die Zeitschrift Kommunikation &amp; Seminar setze ich mich mit dieser Sichtweise des Alterns und den damit verschwendeten Potentialen auseinander. Lesen Sie hier im Blog einen Auszug. <span id="more-2392"></span></strong></p>
<p>Der Mann ist 93 Jahre alt, sitzt im Rollstuhl, raucht gern und weiß eine Menge über die Welt zu erzählen. Die Jahre haben an seinem Körper gezehrt, aber sein Verstand ist klar, seine Stimme fest und seine Gedanken messerscharf. Er liest täglich mehrere Zeitungen. Wird er um Rat gefragt, weiß er meist eine kluge Antwort zu geben. Nein, die Rede ist nicht von Altkanzler Schmidt. Die Rede ist von Heinz Klemm. Der lebt in einer Seniorenresidenz irgendwo im Norden Deutschlands. Ihn fragt sehr selten jemand um Rat.</p>
<p>Würde er in Indien, in Indonesien oder im Kongo leben, wäre sein Rat geschätzt. Heinz Klemm würde vielleicht im Ältestenrat seines Ortes wirken und Hochachtung genießen. Warum nicht in unserer so hoch entwickelten westlichen Kultur? Warum zählen bei uns ältere Menschen zu Auslaufmodellen des „Human Capital“? Vielleicht weil wir glauben, dass Jugend und Leistungsfähigkeit Synonyme sind.</p>
<p>Dazu diese Anekdote: Als ich, damals 30jährig, vor vielen Jahren in Norwegen beim Birkebeinerlauf, einem Ski-Marathon über 56 Kilometer, teilnahm, überholte ich mit einer Laufgruppe eine ältere Dame, etwa 70-jährig. Die holte uns später ganz entspannt lächelnd ein – während wir Pause machten. Das ging so etwa dreimal. Ins Ziel kamen wir gemeinsam. Und ein Bekannter, Leichtathlet, Sportstudent, gut trainiert, hätte bei diesem Lauf beinahe eine Medaille gewonnen – in der Gruppe der über 70jährigen. Er war erst 25!</p>
<h2>Only the good die young</h2>
<p>Das maximale biologische Lebensalter des Menschen liegt bei etwa 120 Jahren. Es sind kaum Fälle von Menschen nachgewiesen, die älter wurden. Die bislang älteste Frau der Welt, die Französin Jeanne Louise Calment, fing mit 85 Jahren das Fechten an, mit Hundert fuhr sie noch immer Fahrrad und erst mit 115 Jahren gab sie das Rauchen auf. Sie selbst meinte, dass ihr wohl der Genuss von Olivenöl, Knoblauch und Portwein das hohe Alter beschert hätten. Natürlich: Das scheint allen Erfahrungen und Annahmen über das Alter zu widersprechen, doch es zeigt, dass wir  auch steuern können, wie alt wir werden.</p>
<p>Jimi Hendrix starb mit 28, Mozart schaffte es immerhin bis zum 35. Lebensjahr. The good ones die young. Ist Alter eine Last, so etwas wie eine Krankheit, ein notwendiges Übel, das wir am Ende tapfer erdulden müssen? Womöglich geht es weniger darum, wie alt wir werden, sondern vielmehr darum, <em>wie</em> wir alt werden.</p>
<p>Vor etwa einer Generation noch hat sich diese Frage für den Durchschnitt der Bevölkerung gar nicht gestellt. Der Lebensabend war kurz. Männer überlebten ihre Pensionierung meist nur um wenige Jahre. Das hat sich geändert. Heute haben Männer gute Chancen das 80. Lebensjahr zu erreichen, Frauen sogar das 85. Tendenz steigend. Dazu kommt: Menschen sind heute meist viel fitter im Alter und aktiver als es früher die Alten waren. Prognosen gehen davon aus, dass sich in Deutschland die Zahl der über 80-Jährigen von derzeit vier Millionen auf zehn Millionen im Jahr 2050 erhöhen wird. Und wir diskutieren, ob wir die Rente mit 67 wirklich haben wollen.</p>
<p>Die demographische Entwicklung wird uns dazu zwingen, alte Glaubenssätze zum Alter über Bord zu werfen. Sie stimmen eh nicht mehr. Hirnforscher werden inzwischen nicht müde darauf hinzu weisen, dass Menschen nicht nur lebenslang –lernen können, sondern dies bis ins hohe Alter auch tun.</p>
<p><a title="Link zum Heft" href="http://www.ksmagazin.de/magazin/aktuelles-heft/" target="_blank">Lesen Sie weiter in Heft 2 vom Kommunikation &amp; Seminar</a><strong>Similar Posts:</strong>
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		<title>&#8220;Change!&#8221; ist jetzt in der dritten Auflage verfügbar</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 21:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich vor drei Jahren mit der Arbeit an „Change!“ begann, stand für mich die Motivation im Vordergrund, ein Mosaik aus NLP, Psychologie, Systemtheorie, Ökologie und Neurobiologie zu einem Gesamtbild zusammenzulegen. Dass es so erfolgreich sein würde, hatte ich zwar &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/05/07/change-ist-jetzt-in-der-dritten-auflage-verfugbar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869801778/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwmind0f-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869801778" target="_blank"><img class="alignleft" title="Link zum Buch bei Amazon" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41gWwuO6DcL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Als ich vor drei Jahren mit der Arbeit an „Change!“ begann, stand für mich die Motivation im Vordergrund, ein Mosaik aus NLP, Psychologie, Systemtheorie, Ökologie und Neurobiologie zu einem Gesamtbild zusammenzulegen. Dass es so erfolgreich sein würde, hatte ich zwar erhofft, aber nicht geahnt. Nun, zwei Jahre nach der ersten Auflage ist das Buch in der dritten Auflage erschienen. Dank an alle Leser und all diejenigen, die mir positives wie kritisches Feedback gegeben haben. Die dritte Auflage ist in Teilen überarbeitet, insbesondere das Kapitel „Change Management“ hat ein Fresh-Up erhalten.</p>
<p>Sie können das Buch im Buchhandel, aber auch bei mir direkt bestellen. Unter den ersten zehn Bestellungen, die bei mir eingehen, verlose ich ein kostenloses Exemplar.<br />
<a title="Zur Bestellseite " href="http://www.mind-steps.de/das-buch/">Zur Bestellung</a><strong>Similar Posts:</strong>
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		<title>Erfolg: Lernen von Vorbildern</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfolg kommt nicht von selbst, sondern ist das Resultat des Zusammenwirkens von Motivation, Zielorientierung, Strategie, Kreativität, Durchhaltevermögen – und Training. Dies lässt sich sehr gut exemplarisch bei erfolgreichen Sportlern beobachten. Gerd Schönfelder ist ein herausragendes Beispiel, denn er ist ein &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/04/30/erfolg-lernen-von-vorbildern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolg kommt nicht von selbst, sondern ist das Resultat des Zusammenwirkens von Motivation, Zielorientierung, Strategie, Kreativität, Durchhaltevermögen – und Training. Dies lässt sich sehr gut exemplarisch bei erfolgreichen Sportlern beobachten. Gerd Schönfelder ist ein herausragendes Beispiel, denn er ist ein Ausnahmeathlet, der Sportgeschichte geschrieben hat. Was Sie von ihm lernen können, lesen Sie heute im Blog. <span id="more-2367"></span></strong></p>
<p>Als John Grinder und Richard Bandler in den 1970er Jahren das neurolinguistische Programmieren entwickelten, fragten sie sich, wie erfolgreiche Kommunikation funktioniert. Um das herauszufinden, suchten sie sich einen Bereich, in dem herausragende Kommunikation den Unterschied macht: Sie gingen bei erfolgreichen Psychotherapeuten in die Schule: bei Fritz Perls, Virginia Satir und Milton Erickson. Sie beobachteten sie bei der Arbeit, analysierten typische Muster und gestalteten daraus das methodische Ensemble des NLP. Dabei befassten sie sich nicht nur mit der der Sprache, sondern auch mit der nonverbalen Kommunikation ihrer Probanden.</p>
<p>Dies trieb bisweilen sonderbare Blüten. Um z.B. nachzuvollziehen, wie Milton Erickson sich fühlte, setzten sie sich in einen Rollstuhl und ahmten seine Bewegungsmuster nach. Erickson war nämlich seit seiner Kindheit krankheitsbedingt auf den Rollstuhl angewiesen. Ihre Idee war folgende: Wenn wir uns so verhalten wie andere Menschen, dann kommen wir auch ihrer Art der Wahrnehmung, ihrer Stimmung und ihrem Denken näher. Kurz: Wie können das Mindset dieser Menschen erfassen.</p>
<p>Psychologen nennen diese Technik inzwischen Bodyfeedback. Das bedeutet: Sie können durch Haltungen ihres Körpers, durch Bewegungsabläufe, durch Mimik und Gestik Stimmungen erzeugen. Diese Erfahrung wird durch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen inzwischen gestützt. Studieren wir nun Haltungen und Verhalten von erfolgreichen Menschen und integrieren diese in unsere eigenen Haltungs- und Verhaltensmuster, so haben wir eine gute Chance, dass wir ähnliche Resultate erzielen, wie unsere Vorbilder. Bandler und Grinder nannten diese Technik Modelling und bezeichneten sich selbst auch als Modeller. Der größte Teil der Erkenntnisse des NLP stützt sich auf Modelling. Und letztlich kennen wir das alle, denn wir suchen uns Vorbilder.</p>
<p>Gerd Schönfelder, der durch einen schweren Unfall seinen rechten Arm verlor, ist so ein Vorbild. Mehr als 30 Medaillen machten ihn zum erfolgreichsten Paraolympioniken der Welt. Im folgenden Gespräch mit Theo Bergauer spricht er über seinen Weg zum Erfolg: zunächst keine Ziele setzen, an den Besten orientieren, Ziele planmäßig angehen, Soll und Ist ständig vergleichen, Spaß haben, Grenzen austesten und vor allem: nie aufgeben. Mehr dazu finden Sie übrigens in der <a title="Zur Verlagsseite" href="http://www.src-verlag.de/" target="_blank">EML-Matrix 3.0</a>.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/gzC-6oYCxj8" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Kommunikation: Haben Sie auch vier Ohren?</title>
		<link>http://www.mind-steps.de/2012/04/23/haben-sie-auch-vier-ohren/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken, Fühlen, Handeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Haben Sie nicht? Nur zwei? Nun, mit vier Ohren hören Sie aber besser. Wesentlich besser sogar. Nein, das ist kein Werbegag des Hörgeräteakkustikers, sondern Psychologie. Oder vielleicht sollten wir besser sagen, ein psychologisches Modell. Es hilft immer dann, wenn Kommunikation &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/04/23/haben-sie-auch-vier-ohren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-2354" title="Ei" src="http://www.mind-steps.de/wp-content/uploads/2012/04/Ei-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" />Haben Sie nicht? Nur zwei? Nun, mit vier Ohren hören Sie aber besser. Wesentlich besser sogar. Nein, das ist kein Werbegag des Hörgeräteakkustikers, sondern Psychologie. Oder vielleicht sollten wir besser sagen, ein psychologisches Modell. Es hilft immer dann, wenn Kommunikation mal wieder gestört ist und Missverständnisse den Austausch behindern. Wenn Sie wissen möchten, wie  Sie zu den zusätzlichen zwei Ohren kommen, dann lesen Sie einfach weiter. <span id="more-2353"></span></strong></p>
<p>Um gleich zu Beginn eines klarzustellen: Sie brauchen sich keineswegs einer Operation unterziehen, sondern lediglich die Art und Weise verändern, wie Sie hören, oder besser gesagt zuhören. Im letzten Coaching-Tipp schon haben wir uns ja schon mit dem aktiven Zuhören beschäftigt. Wenn aber das allein nicht über Kommunikationsstörungen hinweghilft, dann spitzen Sie jetzt mal die Ohren. Das Problem ist nämlich, dass menschliche Sprache zwar recht komplex ist, aber leider nicht immer eindeutig kodiert. Will heißen: Was wir sagen, kann verschieden interpretiert werden, wenn wir nicht sehr klar kommunizieren. Der Altmeister des deutschen Humors, Loriot, hat das wunderbar in seinem Sketch „Das Ei“ karikiert.</p>
<p>Folge Situation: Ein Ehepaar  sitzt am Frühstückstisch. Er: „Das Ei ist hart.“ Nachdem Sie nicht reagiert, wiederholt er „Das Ei ist hart.“ Daraufhin Sie ganz folgerichtig auf der Sachebene : „Ich habe es gehört.“ Als er nachhakt und sie zugibt, dass sie die Eier nicht nach der Uhr, sondern nach Gefühl kocht und er es darauf hin wagt zu vermuten, dass irgendetwas mit ihrem Zeitgefühl nicht stimme, flippt sie aus: „Mit meinem Gefühl stimmt was nicht? Ich stehe den ganzen Tag in der Küche, mache die Wäsche, bring deine Sachen in Ordnung,….?“ Und dann nimmt das Unglück seinen Lauf, die Kommunikation entgleitet mehr und mehr und ich glaube mich zu erinnern, dass er am Schluss sogar Mordgelüste entwickelt: „Morgen bring ich sie um!“ Was ist geschehen?</p>
<p>Die Kommunikation ist von der Sachebene auf die Beziehungsebene gerutscht. Er wollte eigentlich nur ein weiches Ei, behauptet er zumindest, sie aber vermutet hinter seinem Einwurf eine Missachtung ihrer Anstrengungen. Sie kennen sicher ähnliche Situationen. Aber nun werden Sie sagen: „Schön und gut, aber um die Sach- und Beziehungsebene herauszuhören, benötige ich doch nur zwei Ohren?“ Ja, wenn das so einfach wäre. Der Hamburger Psychologe Friedemann Schultz von Thun hat zwei weitere Dimensionen herausgearbeitet, nämlich die Selbstoffenbarung  und den Appell. Der Appell steckt schon in der Aussage von Loriots Held, dass er doch nur ein weiches Ei wolle. Klarer kommuniziert, hätte er dann besser sagen sollen: „Schatz, stell doch bitte beim nächsten Mal die Eieruhr, denn ich möchte gern ein weiches Ei.“ Wo steckt hier nun aber die Selbstoffenbarung? Vielleicht ist es die Aussage: „Ich mag keine harten Eier!“ Wie also hätte die Kommunikation aussehen können, damit sie nicht dorthin rutscht, wo sie garantiert für Verwerfungen sorgt? Er hätte sagen können: „Du, Schatz, dies Ei ist hart. Ich mag aber keine harten Eier. Sei doch bitte so nett und stelle beim nächsten Mal lieber die Eieruhr.“ Und um die Beziehungsebene  noch zu wertschätzen, hätte er hinzufügen können: „Im Übrigen ist das Frühstück köstlich und es freut mich, dass wir es gemeinsam genießen können.“ Aber dann wäre es nichts geworden mit dem herrlichen Sketch von Loriot.</p>
<p>Wie Sie gesehen haben, geht es hier nicht nur um die Wahrnehmung, sondern auch um eine klare Ausdrucksweise. Wer eine Bitte formulieren möchte, sollte das auch tun und es besser nicht in einer missverständlichen Sachaussage („Das Ei ist hart.“) verstecken. Sollte der einsame Held in Loriots Sketch aber doch gemeint haben, dass er seiner Frau nicht zutraut, weiche Eier zu bereiten, dann sollte er sich das Frühstück doch am besten selbst machen, oder? Was meinen Sie?</p>
<p>Was können wir nun aus diesen kommunikativen Verwerfungen lernen?</p>
<ul>
<li>Immer dann, wenn Missverständnisse regieren, ist es an der Zeit  nachzufragen, was der Andere tatschlich gemeint hat (aktives Zuhören).</li>
<li>Es gibt Menschen mit ganz ausgeprägten Ohren der besonderen Art. Besonders ausgeprägt sind Beziehungsohren und Appellohren. So gibt es Menschen, die sich in ihrer Wertschätzung sehr schnell gestört fühlen (siehe „Das Ei“) oder die Aussagen wie „Ich habe heute extrem viel zu tun“ mit der Aussage quittieren:  „Tut mir leid, ich habe auch keine Zeit, Dir zu helfen.“ Dies zu erkennen und durch klare Ausdrucksweise zu berücksichtigen, ist eine hohe Kunst der Kommunikation.</li>
<li>Die Aussage, man sei falsch verstanden worden, sollte revidiert werden in: „Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.“ Das ist insbesondere dann viel hilfreicher, wenn eine Aussage beim Gegenüber negative Emotionen hervorruft. Da nimmt letztere Aussage viel eher den Wind aus den Segeln als die zusätzliche Schuldzuweisung des Missverständnisses an das Gegenüber.</li>
</ul>
<p>Sie sollten also nicht nur mit vier Ohren hören, sondern auch mit vier Stimmern sprechen können. Vergleichen Sie mal folgende Aussagen:</p>
<ol>
<li>„Herr Meier, Ihre letzte Präsentation vor unseren Kunden war kein Glanzstück und wirft nun wirklich kein gutes Bild auf unsere Abteilung. Das darf nicht noch einmal geschehen“</li>
<li>„Herr Meier, ich schätze Ihre Kompetenz und Ihr Engagement sehr. Ihre letzte Präsentation vor den Kunden hat mir allerdings gar nicht gefallen, da Sie auf Fragen des Kunden nicht eingegangen sind. Mir ist aber wichtig, dass wir Kundenbedürfnisse berücksichtigen. Lassen Sie uns mal schauen, was da schiefgelaufen ist und was Sie verbessern können.“</li>
</ol>
<p>Während die erste Aussage bei Herrn Meier möglicherweise nicht nur auf der Sach- sondern auch auf der Beziehungsebene negativ ankommt, enthält die zweite Aussage alle vier möglichen Seiter einer Nachricht, nämlich positive Beziehungsaussage („Ich schätze Ihre Kompetenz  …“), eine Sachaussage („…auf Fragen des Kunden nicht eingegangen…“), eine Selbstoffenbarung („Mir ist aber wichtig, dass …“) und einen Appell („Lassen Sie uns mal schauen, …“). Das ist klare Kommunikation, die für Fehlinterpretationen nur noch wenig  Platz lässt. Hätte Loriots Held das gewusst …<strong>Similar Posts:</strong>
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		<title>Coaching-Tipp: Aktives Zuhören</title>
		<link>http://www.mind-steps.de/2012/04/14/coaching-tipp-aktives-zuhoren/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[aktives Zuhören]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommunikation ist manchmal eine Tragödie, wenn sie zum Schauspiel, oder gar zum Schaukampf der Missverständnisse verkommt. Woran das liegt? Sehr einfach: Sprache ist nicht so eindeutig kodiert wie ein Computerprogramm. Wenn wir hören, hören wir immer durch unsere Filter der &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/04/14/coaching-tipp-aktives-zuhoren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.mind-steps.de/wp-content/uploads/2012/04/Zuhoeren.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2332" title="aktives Zuhören" src="http://www.mind-steps.de/wp-content/uploads/2012/04/Zuhoeren-300x278.jpg" alt="" width="300" height="278" /></a>Kommunikation ist manchmal eine Tragödie, wenn sie zum Schauspiel, oder gar zum Schaukampf der Missverständnisse verkommt. Woran das liegt? Sehr einfach: Sprache ist nicht so eindeutig kodiert wie ein Computerprogramm. Wenn wir hören, hören wir immer durch unsere Filter der Erfahrungen und Erwartungen. Eine der Grundregeln der Kommunikation lautet daher: Die Nachricht entsteht immer beim Empfänger. <span id="more-2331"></span></strong></p>
<p>Wer sicher gehen will, dass er oder sie richtig verstanden wird, trägt also die Verantwortung für klare Kommunikation. Den Satz „Sie haben mich falsch verstanden“ sollten wir daher ersetzen durch „Sorry, ich habe mich missverständlich ausgedrückt.“</p>
<p>Aber auch der Empfänger kann eine Menge zur besseren Kommunikation beitragen. Ein Schlüssel dazu ist aktives Zuhören. Nun werden Sie vielleicht sagen: „Ja, aber ich bemühe mich doch immer, genau zuzuhören.“ Mag sein. Aber haben Sie damit auch verstanden, was der Andere wirklich meint? Nicht unbedingt, oder? Aktives Zuhören ist ein Feedback-Prozess. Er besteht aus folgenden Elementen:</p>
<ol start="1">
<li><strong>Stellen Sie Verständnisfragen.</strong><br />
Bsp.: „Was genau meinen Sie mit …?“ „Wer ist hier mit „man“ gemeint?“</li>
<li><strong>Paraphrasieren Sie das Gesagte.</strong><br />
Wiederholen Sie die Aussage Ihres Gegenübers mit Ihren eigenen Worten.<br />
Bsp.: „Darf ich kurz wiederholen, was ich verstanden habe?“ „Habe ich Sie richtig verstanden, dass … ?“<br />
Fahren Sie erst dann fort, wenn Sie sicher sind, das die bei Ihnen angekommene Nachricht mit der abgesandten Nachricht des Empfängers übereinstimmt.</li>
<li><strong>Interpretieren Sie, aber bewerten Sie nicht.</strong><br />
Bsp.:  „Zwischen den Zeilen höre ich heraus, dass Sie von mir erwarten …“ „Wenn ich Sie recht verstehe, dann möchten Sie …“<br />
Hier dürfen Sie ein wenig nach den Bedürfnissen Ihres Gesprächspartners fahnden. Tun Sie das am besten in Frageform. Unterlassen Sie aber rhetorische Fragen oder Suggestivfragen („Sie sind doch sicher auch der Auffassung, dass …“).</li>
</ol>
<p>Beachten Sie, dass aktives Zuhören ausschließlich auf Ihren Gesprächspartner gerichtet ist. Vermeiden Sie eigene, positive wie negative Bewertungen („Genau so sehe ich das auch“ oder „Aber das kann ich mir nun gar nicht vorstellen.“) und halten Sie Ihre Empfindungen zunächst zurück. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner möglichst ausreden. Bei notorischen „Sendern“ fällt das schwer. Hier kann freundliches Unterbrechen mit gezielten Fragen (siehe oben) durchaus angebracht und der Kommunikation dienlich sein.<strong>Similar Posts:</strong>
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		<item>
		<title>Buchtipp: Feierabend hab ich, wenn ich tot bin</title>
		<link>http://www.mind-steps.de/2012/04/12/buchtipp-feierabend-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/</link>
		<comments>http://www.mind-steps.de/2012/04/12/buchtipp-feierabend-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 12:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Life-Balance]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Blog habe ich schon mehrfach zum Thema Burnout gepostet. Und nicht nur ich. Die Medien sind voll von Beiträgen über Burnout. Meist geht es dabei um Zahlen, um Fälle Betroffener, um medizinische Diagnosen, um Prophylaxe und um Gegenmaßnahmen. &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/04/12/buchtipp-feierabend-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869362316/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwmind0f-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869362316" target="_blank"><img class="alignleft" title="Link zum Buch bei Amazon" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51T05A4DgeL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>In diesem Blog habe ich schon mehrfach zum Thema Burnout gepostet. Und nicht nur ich. Die Medien sind voll von Beiträgen über Burnout. Meist geht es dabei um Zahlen, um Fälle Betroffener, um medizinische Diagnosen, um Prophylaxe und um Gegenmaßnahmen. Der Psychologe und Coach Markus Väth hat vor kurzem ein Buch vorgelegt, das Burnout aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet: Aus der Perspektive unserer Gesellschaft und als Phänomen der modernen Arbeitsgesellschaft und eben nicht als individuelles Problem.<span id="more-2319"></span></p>
<p>Er macht ein großes Fass auf. Arbeit habe einen überhöhten Stellenwert in unserem Leben gewonnen, Erfolg werde zur Richtschnur aller Lebensbereiche und ethische Grundsätze würden zu einer individuellen Angelegenheit atomisiert. Damit werde einer gesunden Lebensbalance die Grundlage entzogen. Familien verlieren die stützende Kraft und weder Kirchen noch Politiker noch Führungskräfte sind in der Lage, das Wertevakuum hinreichend zu füllen. Die Multitaskinggesellschaft fordert ihren Tribut, indem sie das von Menschen verlangt, was allenfalls Computer  leisten: den Kampf an vielen Fronten gleichzeitig. Gutes Zeitmanagement hat längst den wohltuenden Sinn einer besseren Lebensbalance verloren – wenn es dies jemals gehabt hat. Zeit wird zur Ressource degradiert.</p>
<p>Wir ersticken in Informationen und Arbeit wird zur entgrenzten, unser gesamtes Leben durchdringendes Dimension, aus der es kein Entrinnen, keine Insel der Ruhe mehr gibt. Burnout ist eine Gesellschaftskrankheit, resümeirt der Autor ganz treffend. Gibt es Auswege? Väth plädiert für ein Gleichgewicht des Bewusstseins, für eine Entschleunigung, für ein Cooldown unserer Gesellschaft, eine Moral der Muße. Wie das geht? Da ist Phantasie gefragt, vielleicht auch ein neues Buch von Markus Väth?</p>
<p>Väth, Markus (2011): <a title="Link zum Buch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3869362316/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwmind0f-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869362316" target="_blank">Feierabend hab ich, wenn ich tot bin. Warum wir im Burnout versinken</a>. Offenbach: GABAL. 240 S.<strong>Similar Posts:</strong>
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		<item>
		<title>Aktivieren Sie Ihr Glückssystem!</title>
		<link>http://www.mind-steps.de/2012/04/04/aktivieren-sie-ihr-gluckssystem/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken, Fühlen, Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Gehrin]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[In einen früheren Beitrag habe ich darüber geschrieben, wie sinnlos die Suche nach dem Glück ist. Glück finden wir nicht, Glück entsteht durch positive Erfahrungen und durch sinnhafte und sinnliche Erlebnisse. Glück ist das Ergebnis von Passion und Leidenschaft.  Wie &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/04/04/aktivieren-sie-ihr-gluckssystem/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einen früheren Beitrag habe ich darüber geschrieben, wie sinnlos die Suche nach dem Glück ist. Glück finden wir nicht, Glück entsteht durch positive Erfahrungen und durch sinnhafte und sinnliche Erlebnisse. Glück ist das Ergebnis von Passion und Leidenschaft.  Wie jeder sein Glückssystem aktivieren kann, beschreibe ich im Multimedia-Projekt <a title="Link zum Verlag" href="http://www.src-verlag.de/" target="_blank">EML Matrix 3.0</a>. Hier kommt ein kleiner Ausschnitt daraus.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zum Projektmanagement-Seminar am 28.-29.06.2012</title>
		<link>http://www.mind-steps.de/2012/03/26/jetzt-anmelden-zum-projektmanagement-seminar-am-28-29-06-2012/</link>
		<comments>http://www.mind-steps.de/2012/03/26/jetzt-anmelden-zum-projektmanagement-seminar-am-28-29-06-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 06:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Budgets und Zeiträume zur Realisierung von Projekten werden immer geringer bzw. kürzer. Umso wichtiger ist es, Projekte effektiv durchzuführen. Die rechtzeitige Verfügbarkeit von Arbeitsergebnissen der Projektmitarbeiter ist dabei ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor. Darüber hinaus ist die frühzeitige Erkennung von &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/03/26/jetzt-anmelden-zum-projektmanagement-seminar-am-28-29-06-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.promocell-academy.com/programm/management-und-soft-skills/projektmanagement/" target="_blank"><img class="alignleft" title="PromoCell Academy" src="http://www.mind-steps.de/wp-content/uploads/2011/03/pcaclogo.gif" alt="" width="292" height="132" /></a>Die Budgets und Zeiträume zur Realisierung von Projekten werden immer geringer bzw. kürzer. Umso wichtiger ist es, Projekte effektiv durchzuführen. Die rechtzeitige Verfügbarkeit von Arbeitsergebnissen der Projektmitarbeiter ist dabei ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor. Darüber hinaus ist <img title="Weiterlesen..." src="http://www.mind-steps.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />die frühzeitige Erkennung von Projekthindernissen wie Terminverschiebungen, personellen und finanziellen Engpässen oder Produktionsrisiken sowie deren Beseitigung bei Forschungsprojekten von elementarer Bedeutung, um ein Projekt zeit- und kostengerecht abschließen zu können. <span id="more-1997"></span></p>
<p>Im Seminar lernen Sie Projekte zu strukturieren, zu organisieren und zu führen. Sie lernen die Grundlagen des Projektcontrollings kennen und eine angemessene Kommunikation im Projekt als wesentlichen Erfolgsfaktor für gutes Projektmanagement anzuwenden.</p>
<p>Sie können im Kurs eigene Beispiele, Fragen und Alltagssituationen einbringen.</p>
<p>Im Seminar werden folgende Themen behandelt:</p>
<ul>
<li>Projekte strukturieren (Aufbau, Beteiligte, Gremien)</li>
<li>Projektziele definieren (Smarte Ziele, Delegation der Ziele)</li>
<li>Projektplanung und -controlling (Aktivitäten und Budgets)</li>
<li>Projektkommunikation (Meetings durchführen, zielführende Gespräche führen)</li>
<li>Projektmanagement-Tools (Checklisten, Analyse von EDV-Tools)</li>
</ul>
<p>Zeit: <strong>28.-29. Juni 2012</strong><br />
Ort: <strong>PromoCell Academy, Heidelberg</strong></p>
<p><a title="Mehr Infos und Anmeldung" href="http://www.promocell-academy.com/programm/management-und-soft-skills/projektmanagement/" target="_blank">Weitere Infos und Anmeldung</a><strong>Similar Posts:</strong>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neu: Die EML-Matrix 3.0. Ein Multimediaprojekt auf DVD und CD.</title>
		<link>http://www.mind-steps.de/2012/03/22/eml-matrix/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 14:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken, Fühlen, Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem „Change!“ vor zwei Jahren erschienen war, erhielt ich einen Anruf von Sven Remmert, der mich für ein DVD-Projekt zum Thema Energie, Motivation und Lebensfreude gewinnen wollte. Ich sagte ziemlich schnell zu, denn das sind alles Themen, die auch meine &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/03/22/eml-matrix/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wo-ipxXD8I0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
<span id="more-2300"></span>Nachdem „Change!“ vor zwei Jahren erschienen war, erhielt ich einen Anruf von Sven Remmert, der mich für ein DVD-Projekt zum Thema Energie, Motivation und Lebensfreude gewinnen wollte. Ich sagte ziemlich schnell zu, denn das sind alles Themen, die auch meine Arbeit als Coach und Trainer berühren. Erfolg, Motivation und Lebensfreude sind untrennbar miteinander verbunden. Nach eineinhalb Jahren Arbeit ist das Werk nun fertig: Die <strong><a title="Zur EML-Matrix 3.0 Webseite" href="http://www.src-verlag.de/" target="_blank">EML-Matrix 3.0</a></strong>. Beteiligt sind neben mir Gerd Schönfelder, Prof. Dr. Christian Zielke, Theo Bergauer, Dr. Reni Berg, Dr. Ines Draxl, Elli Hachmann, Wolf Kuhlmey, André Loibl, und  Dr. hc. Roland Berger (Vorwort). Der Sammelband umfasst 3 DVDs mit insgesamt 260 Minuten Spielzeit und 4 Hörbuch CDs: Ein umfangreiches Multimedia-Projekt mit Informationen, Inspirationen, Perspektiven und Anleitungen für Übungen. Der Sammelband kann bei <a title="Bestellung bei Amazon" href="href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3981508394/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mind-steps-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3981508394" target="_blank">Amazon </a>oder über Sellaround (s.u.) bestellt werden.<br />
<iframe style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent;" src="http://widgets.sellaround.net/widget/#03jw/embed" frameborder="0" scrolling="no" width="320" height="415"></iframe><a style="display: none;" href="http://web.sellaround.net/03jw" target="popup">Die EML-Matrix 3.0 Energie. Motivation. Lebensfreude at sellaround.net</a></p>
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		</item>
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		<title>Von der Sinnlosigkeit des Glücks</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 10:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken, Fühlen, Handeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Streben nach Glück gilt in unserer Kultur weithin als Ziel menschlichen Daseins, ja als universaler Sinn menschlicher Existenz. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat es sogar Verfassungsrang. Doch immer wieder hadern Menschen mit ihrem Glück und scheitern am &#8230; <a href="http://www.mind-steps.de/2012/03/12/von-der-sinnlosigkeit-des-glucks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.mind-steps.de/wp-content/uploads/2012/03/Glück.jpg"><img class="size-full wp-image-2291 alignleft" title="Glück" src="http://www.mind-steps.de/wp-content/uploads/2012/03/Glück.jpg" alt="" width="190" height="220" /></a>Das Streben nach Glück gilt in unserer Kultur weithin als Ziel menschlichen Daseins, ja als universaler Sinn menschlicher Existenz. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat es sogar Verfassungsrang. Doch immer wieder hadern Menschen mit ihrem Glück und scheitern am Versuch, es zu erreichen. Das ist vielleicht gar nicht so verwunderlich, denn das Streben nach Glück an sich ist sinnlos. <span id="more-2290"></span></strong></p>
<p>Ich mag lange Autofahrten nicht. Aber sie lassen sich bei mir aus beruflichen Gründen nicht immer vermeiden. Und so habe ich mir angewöhnt, Hörbücher oder Vorträge anzuhören, während ich durch die Landschaft rausche. So auch letzte Woche auf dem Weg in die Ammergauer Alpen zu einem Kommunikationstraining. Diesmal war es eine Vorlesung von Viktor Frankl über Existenzanalyse und Logotherapie. Was ich da zu hören bekam, hat mir zu denken gegeben.</p>
<p>Frankl bezweifelt nämlich, dass Glück zum universellen Lebensziel taugt. Und seine Begründung ist sehr einfach: Glück ist nichts, das sich einstellt, wenn man es nur fest genug anstrebt. Glück ist das Resultat eines sinnerfüllten Lebens. Menschen, denen es gelingt, ihrem Leben Sinn abzugewinnen, sind zum Glück fähig. Glück stellt sich ein, wenn Menschen sich einer Sache hingeben und wenn sie das mit Engagement verfolgen, was sie motiviert, was ihnen sinnvoll erscheint. Das kann das Aufgehen in einer ausfüllenden und befriedigenden Beschäftigung sein, das kann die zwanglose Hingabe zu einem Menschen sein.</p>
<p>Mich hat das spontan an einige Coachingfälle erinnert, in denen meine Klienten Erfolg, Karriere und Wohlstand anstrebten, aber auf meine Frage, was für sie denn nun im Leben wirklich wichtig sei, sehr nachdenklich wurden. Glück, Erfolg, Karriere und Wohlstand sind keine Primärziele, sondern abhängige Variablen. Ihre Erreichung ist entscheidend dadurch bestimmt, welche Werte wir zur Grundlage unserer Haltungen und unseres Verhaltens machen und wie wir diese Werte leben. Sinn wird damit zu einer starken motivationalen Komponente unserer Existenz.</p>
<p>Viktor Frankls Vortrag stammt aus dem Jahr 1972. Vierzig Jahre später ist er immer noch aktuell und lässt sich sogar inzwischen neurobiologisch untermauern. Die Hirnforschung zeigt uns nämlich, dass sich das Gefühl von Glück immer dann einstellt, wenn wir Herausforderungen erfolgreich bewältigen, unsere Potentiale mit Leidenschaft entwickeln, wenn wir mit anderen Menschen empathisch kooperieren. Glück lässt sich damit nicht über Abkürzungen erreichen. Jeder Versuch, dies dennoch zu tun, endet bei neuronalem Fastfood, also schnellen Glücksbringern wie Shoppen, Fernsehen oder gar Drogen &#8211; oder bei neurotischen Mustern wie Narzissmus, Machtstreben, Gier und Eifersucht, um nur einige zu nennen. Wahres Glück hingegen ist das Resultat mitunter harter, sinnvoller Arbeit, aber ein Aufwand der sich lohnt. Glück ist der Lohn für unser Bestreben, über uns hinauszuwachsen und dennoch mit anderen verbunden zu sein. Erst so macht das Streben nach Glück Sinn.</p>
<p>Viktor Frankl (1972): <a title="Link zur Audio CD bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3830204132/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwmind0f-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3830204132" target="_blank">Einführung in die Existenzanalyse und Logotherapie</a>. Vorlesung an der Universität Wien. Auditorium Netzwerk, Audio-CD.<strong>Similar Posts:</strong>
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